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Offener Jugendtreff "Kom,ma"

Umfeld der Einrichtung

Die Einrichtung liegt im Innenstadtbereich und grenzt direkt an den Kernbereich (Fußgängerzone) an. Die Ausrichtung liegt Richtung Westen, so dass die Einrichtung vom Gründerzeitviertel mit seinem hohen Anteil an Ausländerfamilien und dem hohen Kinderanteil gut zu erreichen ist.

Lage der Einrichtung

Der Jugendtreff "kom,ma" liegt im Hinterhof des Dekanatszentrums und hat daher keine "Laufkundschaft". Jugendliche kommen meist durch Freude oder spezielle Aktionen (z. B. mit Schulklassen) zum ersten Mal ins "kom,ma".

Einrichtung

Die Räumlichkeiten des Freizeitheims haben eine Gesamtfläche von 450 qm. Im Untergeschoss befinden sich fünf Kleingruppenräume und ein Vorraum für die Hausaufgabenbetreuung, sowie eine Werkstatt und die Sanitärräume. Im Erdgeschoss befindet sich der große Saal des Jugendtreffs mit Einbauküche, Thekenbereich, Billardtisch, Tischtennisplatte, Sitzgruppen, Internetcafé, Brett-Spielecke, Musikecke etc. sowie zwei Büros und der Eingangsbereich mit zwei Kickertischen. Auf der Galerie sind eine Sitzecke und der Bastelbereich sowie Fitnessbereich und Playstationraum vorzufinden.

Benutzerstruktur

Das „Stammpublikum“ besteht aus ca. 60-80 jungen Leuten im Alter von 12 bis 18 Jahren. Täglich besuchen etwa 50 - 90 Jugendliche die Einrichtung, so dass die Raumkapazität des „Offenen Treffs“ zwar noch nicht ausgelastet, aber der Personalbedarf bei weiterhin steigender Nutzung ausgebaut werden müsste. Auch führt die offene Bauweise des Treffs zu Lärmbelästigung. Der Großteil der Besucher setzt sich vorwiegend aus deutschen Jugendlichen sowie Jugendlichen aus ca. zehn Nationalitäten zusammen, darunter auch viele in den letzten Jahren nach Deutschland geflüchtete junge Menschen.

Beteiligung der Nutzer

Auf eine Einbindung der Besucher durch Mitbestimmung bei Angeboten sowie Gestaltung von Räumen und Veranstaltungen wird seitens des pädagogischen Personals hingearbeitet. Dabei wird auf die Interessen der Jugendlichen und deren Fähigkeiten und Fertigkeiten geachtet. Auch den Wünschen nach spontanen Aktivitäten wird soweit möglich Rechnung getragen.

Projekte

Im Haus wird seit März 1995 eine Hausaufgabenbetreuung mit integrierter Nachmittagsbetreuung für Schüler aller Schulgattungen angeboten. 15 Honorarkräfte betreuen täglich in vier Gruppen bis zu 20 Schüler (ab 5. Schuljahr). 70 % der Schüler sind Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten, Lernproblemen, ADHS oder kommen aus schwierigen sozialen bzw. familiären Verhältnissen. Dies setzt eine enge Vernetzung mit Schulen, Jugendämtern oder den jeweils betreuenden Institutionen voraus.

Hausaufgabenbetreuung bedeutet in erster Linie „Hilfe zur Selbsthilfe“ und darf nicht mit Nachhilfeunterricht verwechselt werden. Die Hausaufgabenbetreuung findet in der Schulzeit täglich von Montag bis Freitag jeweils von 13.00 - 16.00 Uhr statt.
Der offene Jugendtreff hat montags, dienstags und mittwochs und freitags von 14.00-19.00 Uhr geöffnet - in den Schulferien jeweils schon um 13 Uhr. Am Donnerstag ("kom,mastag") wird jeweils von 16.00-19.00 Uhr ein Workshop / eine Aktion angeboten, die im Vorfeld beworben wird und für die eine Anmeldung erforderlich ist.
Die Räume sind gut für Musik-Veranstaltungen (Discos, Liveauftritte etc. ) geeignet. Daher werden in größeren zeitlichen Abständen Veranstaltungen angeboten.

Problemsituation

Unterstützung zur Finanzierung von weiterem Personal zur Deckung der großen Nachfrage im offenen Treff sowie zur Umsetzung von kulturellen Angeboten (Theater- Musikveranstaltungen etc.)

Stand: März 2017