Jugendzentrum Friedrich-Rückert-Bau "Treffpunkt Theorema"
Martin-Luther-Platz 20, 97421 Schweinfurt Träger: Stadt Schweinfurt | |||||||||
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Räume | Personal | Angebote | Ausstattung | ||||||
| Gruppen- räume | Mehr-zweck-räume | gesamt | Haupt-amtlich | Honorar-basis | Tage geöffnet pro Jahr | Offene Treffs Monat | Offene Treffs Woche | bewirt schaftete Räume | Außen-anlage (in qm) |
| 3 | 2 | 5 | 2 | 6 | 280 | 1 | 3 | 1 | 40 |
Umfeld der Einrichtung
Die Einrichtung liegt zentral in der Innenstadt. Das Einzugsgebiet ist geprägt von Geschäften, Arztpraxen und Verwaltungen und weniger durch Wohngebäude. Direkt vor der Einrichtung befindet sich ein Parkplatz der unmittelbar an den Eingang der Einrichtung angrenzt.
Lage der Einrichtung
Das Jugendzentrum liegt in unmittelbarer Nähe zum Busbahnhof (ca. 5 Min. Fußweg). Durch diese zentrale Lage ist das Jugendzentrum für alle Kinder und Jugendliche der Stadt und Umland mit dem Stadtbus sehr gut erreichbar.
Einrichtung / Beschreibung
Die Räumlichkeiten befindet sich im Untergeschoss des Ämtergebäudes Friedrich-Rückert-Bau, Martin-Luther-Platz 20. Es besitzt einen für die Kinder- und Jugendarbeit abgeschlossenen Bereich. Die Räume werden über den Haupteingang erschlossen, der sich unmittelbar im Anschluss eines vorgelagerten Parkplatzes befindet.
Raumangebot
Die räumliche Situation ist wie folgt:
Das Jugendzentrum liegt im Untergeschoss eines klassischen Ämtergebäudes. Der ausschließlich für das Jugendzentrum genutzte Eingang führt in den Thekenbereich mit Zugang zur Küche. Von da aus geht ein Gang zu den Toiletten, dem Büro der Schweinfurter Schülervertretung und je einem Lager- und Getränkeraum. Aus dem Thekenbereich wird auch der große Veranstaltungsraum erschlossen, an den ein weiterer Erschließungsgang anschließt. Von dort aus gehen Zugänge zu einer Holzwerkstatt, einem Gruppenraum mit abgeteiltem Büro und einem Abstellraum ab. Außerhalb des abgeschlossenen Bereiches kann noch ein Atelier genutzt werden (40 qm). Insgesamt nutzt das Jugendzentrum eine Fläche von ca. 400 qm. Davon sind ca. 240 qm dem offenen Bereich zuzurechnen.
Sonstige Nutzer des Hauses
Neben dem Jugendzentrum befindet sich die Stabsstelle für Grundsicherung und das Stadtarchiv der Stadt Schweinfurt im Haus.
Besucherstruktur
Die Besucher/innen sind überwiegend Schulkinder von 6 – 12 Jahren. An verschiedenen Nachmittagen ist für Schulkinder geöffnet. Es werden kreative Angebote und Spiele durchgeführt bzw. angeboten. Die Kinder können in einem ruhigen Raum ihre Hausaufgaben fertigen. Für Teenies von 12 – 15 Jahre steht der Treff 1 x wöchentlich offen. Des weitern gibt es zweimal die Woche eine Kleinkindbetreuung für Kinder ab zwei Jahren bis zum Eintritt in den Kindergarten, sowie eine Eltern-Kind-Gruppe.
Für Schulkinder steht noch ein differenziertes Kursangebot (mit Anmeldung) zur Verfügung.
Jugendliche und junge Erwachsene besuchen das offene Angebot „Fantasie trifft Strategie“ und das Jugendcafe, das die Schweinfurter Schülervertretung betreibt.
Beteiligung der Nutzer
Im offenen Bereich des Jugendzentrums betreibt die Schweinfurter Schülervertretung e. V. in Eigenregie ein Schüler- und Studentencafe. Neben dem Betrieb des Schülercafes als Kontaktstelle, ist das weitere Programm der Schüler auf schülerrelevante und jugendpolitische Themen ausgerichtet. Die Aktivitäten der Beteiligung sind mit dem Jugendzentrum im Einklang und mit den Verantwortlichen abgestimmt. Bei der Programmgestaltung ist die Schweinfurter Schülervertretung autonom, die Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit sind beratend, begleitend und unterstützend tätig.
Angegliederte Projekte
Das Jugendzentrum begleitet personell und inhaltlich folgende Projekte:
- Kindertreff am Deutschhof einmal wöchentlich für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren
- Sonderveranstaltungen wie z. B. Ferienprogramm, Flohmarkt, Weihnachtsbetreuung, Disco etc.
- Spielbusbetreuung
- Mithilfe bei der Kleinkindbetreuung und Kindertheater im Jugendhaus
- Mithilfe an einem Tag in der Woche in der Begegnungsstätte Euerbacher Straße
Problemsituation
Durch die momentane personelle Situation ist eine Verbesserung des Angebotes schwierig. Durch die Nutzung der Einrichtung von verschiedenen Nationalitäten und Kulturkreisen wären neue Kommunikationsformen von Nöten, um Integration offensiv angehen zu können. Die vorhandenen räumlichen Gegebenheiten sollten für die Zukunft optimiert werden. Um den zukünftigen Herausforderungen begegnen zu können (verstärkte Forderung von Integration) muß die finanzielle Ausstattung verbessert werden
Handlungsbedarf
Das Ämtergebäude, in dem sich das Jugendzentrum „Theorema“ befindet, wurde in den 60er Jahren gebaut und weist starke bauliche Mängel auf. Grundsätzlich bedarf das Haus einer gründlichen Renovierung.
Der Haupteingang des Jugendzentrums grenzt direkt an einen Parkplatz und stellt für die jüngeren Besucher eine große Gefahrenstelle dar. Hier muss auf Dauer eine gefahrlose Zugangssituation über den Vorplatz geschaffen werden.
Ebenso ist der Eingang durch die „Barriere“ von 4 Treppenstufen in das Haus hinein nicht kind- und behindertengerecht.

