Seite drucken

Jugendbegegnungsstätte Euerbacher Straße

Euerbacher Str. 23c, 97421 Schweinfurt  Träger: Stadt Schweinfurt
Tel: (0 97 21) 87 51 5

Räume

PersonalAngeboteAusstattung
Gruppen-
räume

Mehr-zweck-räume

gesamt

Haupt-amtlich

Honorar-basis

Tage
geöffnet
pro Jahr
Offene Treffs
Monat
Offene Treffs
Woche
bewirt
schaftete
Räume
Außen-anlage
(in qm)
314312300500

Umfeld der Einrichtung

Die Einrichtung befindet sich am Stadtrand in westlicher Richtung und grenzt an den Stadtteil Bergl an. In der direkten Nachbarschaft befinden sich die amerikanische Wohnsiedlung und große Sportstätten Schweinfurter Sportvereine.

Lage der Einrichtung

Die Jugendbegegnungsstätte liegt zwischen drei Häuserblocks mit Sozialwohnungen und einem Obdachlosenhaus und ist konzipiert für die Kinder aus diesem engen Wohnumfeld. Durch die angrenzende Flusslandschaft (Wern) ergeben sich gute Freizeitmöglichkeiten für Kinder.

Einrichtung

Bei der Jugendbegegnungsstätte handelt es sich um eine ehemalige "Fahrrad- und Waschhalle" die nicht für eine pädagogische Arbeit konzipiert bzw. vorgesehen war. Die ehemals als "Provisorium" vorgesehene Jugendeinrichtung wurde 2009 generalsaniert und befindet sich nun in einem sehr guten baulichen Zustand. Bei dem Umbau wurde darauf geachtet keinen zu großen Bruch zum umliegenden Umfeld zu erzeugen. Gewählt wurden dezente helle Farben für innen und außen. Die Ausstattung ist robust und funktional. Die Beleuchtung erfolgt durch Lichtpunkte die über die ganze Decke verteilt sind. Die Farbtemperatur der Beleuchtung ist tageslichtwarm gehalten. Im Zuge der Sanierung wurden die beiden Stockwerke durch eine Treppe verbunden und der Eingang in das Untergeschoss verlegt. Damit liegt das Gebäude in der "Mitte" der Wohnanlage und eine bessere Abgrenzung hin zur Obdachlosenunterkunft ist gegeben.

Erdgeschoss

Hier befinden sich drei Räume. Genutzt werden diese für die Hausaufgabenbetreuung und als Rückzugsraum der Jugendlichen und der kleineren Besucher/innen. Ein eingebautes Spielhaus ermöglicht es den Kindern in Spielhöhlen eine eigene Welt zu schaffen in die sie sich zurückziehen können. Die vorhandene Küchenzeile wird für Angebote im hauswirtschaftlichen Bereich genutzt.

Untergeschoss

Im Untergeschoss befindet sich ein größerer Raum mit Küchenzeile der für Familienfeiern und Feste durch die Anwohner/innen angemietet werden kann. Ein Büro, Sanitärräume und ein Lagerraum sind zusätzlich auf dieser Eingangsebene vor zu finden.

Außenbereich

Es gibt keinen der Jugendbegegnungsstätte angegliederten, für die Besucher direkt nutzbaren Außenbereich, aber große Frei- und Sportflächen in nächster Nähe.

Besucherstruktur

Die Einrichtung wird regelmäßig von ca. 20 - 25 Kindern und Jugendlichen besucht, dabei überwiegt der Anteil der Kinder. Die Besucher kommen fast ausschließlich aus dem Umfeld der Einrichtung. Der am Sozialraum orientierte Ansatz ergibt daneben vielfältige Berührungspunkte zu allen Generationen im Umfeld der Einrichtung.

Altersverteilung

Zwei Drittel der Besucher sind Kinder im Schulalter, ein Drittel Jugendliche und Erwachsene.

Ausländische Besucher

Zur Zeit (2010) ist der Anteil der Besucher mit Migrationshintergrund auf ca. 15 % stark gefallen (vgl. Ausländeranteil und Doppellstaatler/innen 2009 bei ca. 26,3 %). Es handelt sich bei den Bsucher/innen mit Migrationshintergrund überwiegend um  Menschen aus dem Kosovo (Kosovo-Albaner).

Beteiligung der Nutzer

Die Besucher der Einrichtung werden bei der Programmgestaltung direkt beteiligt. Das jährlich sattfindende Sommerfest organisieren und gestalten sie mit. Die umgebauten Räume wurden gemeinsam mit den Besucher/innen farblich gestaltet. Die Einrichtung der Räume fand unter der Beteiligung der Kinder und Jugendlichen statt.

Schwerpunkte der Einrichtung

Bei den Jugendräumen an der Euerbacher Straße handelt es sich um eine am Sozialraum orientierte Einrichtung mit Offenem Treff für Kinder und Jugendliche. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Hausaufgabenbetreuung zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in ihrer schulischen und beruflichen Entwicklung und in allen Lebenslagen.

Vernetzung mit anderen Einrichtungen

Um eine nachhaltige Arbeit leisten zu können, stehen die Mitarbeiterinnen in einem engen Informationsaustausch mit den Lehrer/innen der von den Kindern und Jugendlichen besuchten Schulen.

Problemsituation

Problembelastete Familiensituationen, Suchtproblematiken und ungünstige Wohnverhältnisse wirken sich auf die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen häufig negativ und belastend aus, was zu Bildungsferne und Problemen in der Schule führt.