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Kindertreff "Das Scheibchen"/Jugendtreff Café Morrison

Oskar-von-Miller-Straße 62
97424 Schweinfurt
Tel.: 09721 / 804783

Umfeld der Einrichtung

Die Einrichtung liegt im größten Wohngebiet der Stadt Schweinfurt.  Am Bergl ist ein hoher, nicht näher bezifferbarer Anteil von Spätaussiedlern zu verzeichnen. Der Stadtteil besteht aus einem hohen Anteil an Sozialwohnungen und einem geringen Anteil an Reihenhäusern. Die Mehrzahl der Bewohner wohnen in fünf- und mehrstöckigen Wohnanlagen. Der Stadtteil ist infrastrukturell gut erschlossen und die Verkehrsanbindung an die Innenstadt sehr gut (10-Minuten-Takt).

Lage der Einrichtung

Das „Café Morrison“ und der Kindertreff "Das Scheibchen" liegen im Kernbereich des Stadtteils Bergl und sind daher für den Großteil der Kinder und Jugendlichen gut erreichbar. Die Einrichtung liegt direkt vor einem markanten 11-geschossigen "Plattenbau" (Wohnscheibe).

Einrichtung / Raumangebot

Das „Café Morrison“ verfügt über einen Jugendraum (ca. 65 qm) mit Billard, Kicker und Tischtennis im Untergeschoss. In diesem Geschoss befindet sich auch ein kleinerer Gruppenraum (ca. 15 qm) sowie eine kleine Werkstatt (ca. 9 qm). Im Untergeschoss sind separate Sanitärräume vorhanden. Das Untergeschoss verfügt nur über Oberlichter, muss daher auch tagsüber künstlich beleuchtet werden und kann über einen separaten Eingang betreten werden.

Das Obergeschoss beherbergt seit 2019 auch den Kindertreff "Das Scheibchen", der die Räumlichkeiten in der Hermann-Barthel-Straße zum Jahresende 2018 räumen musste. Das Büro (ca. 9 qm) wird mit der seit Oktober 2018 zum Team dazu gestoßenen Mitarbeiterin im Projekt "Jugend stärken", die die Vernetzung mit Schulen, Kitas und Verbänden im Stadtteil ausbaut, geteilt. Gruppen- (ca. 24 qm) und Veranstaltungsraum (ca. 70 qm) sind für den Kindertreff kaum ausreichend und stellen eine Übergangslösung dar.
Toiletten sind im Obergeschoss vorhanden.
Das Obergeschoss ist durch einen separaten Eingang zu betreten, die beiden Stockwerke sind durch einen verschließbaren Treppenaufgang im Haus verbunden.

Besucherstruktur

Die Besucher des „Café Morrison“ sind überwiegend Jugendliche im Alter von 11 - 20 Jahren. Der Teenietreff wird von Mädchen und Jungen genutzt, wobei der Anteil an Jungen überwiegt. Jugendliche verschiedener Nationalitäten treffen sich hier. Sie sprechen meist ausreichend deutsch, um miteinander kommunizieren zu können. Sie kommen vorwiegend aus Arbeiterfamilien und besuchen in der Mehrzahl die Hauptschule.
Die Besucher/innen der „Scheibe“ sind Schulkinder aus dem Stadtteil im Alter von 6 - 11 Jahren. Der größte Teil der Kinder besucht die Grund- oder Hauptschule (Albert-Schweitzer-Schule). Der Ausländeranteil sowie der Anteil an Spätaussiedlern liegt zusammen bei etwa 95%, bei der Geschlechterverteilung überwiegen die Jungen. Die Kinder kommen fast ausschließlich aus Arbeiterfamilien. Im Rahmen eines Gruppenangebots nutzen Kinder von 2 Jahren bis zum Eintritt in den Kindergarten die Einrichtung.

Beteiligung der Nutzer

Eine Gesamtbesprechung mit allen Altersgruppen findet in loser Folge statt. Bei Ausgestaltung der Räume und bei besonderen Veranstaltungen sind die Jugendlichen maßgeblich mit einbezogen (z. B. Thekendienst, Discjockeys).
Im Kindertreff gibt es ca. 2x im Jahr eine Kinderkonferenz im Rahmen des offenen Treffs. Hier werden die Regeln für den Aufenthalt besprochen und bei Bedarf ergänzt oder geändert. Die Kinder dürfen Ihre Wünsche, Anregungen, Ideen und Kritik äußern. Dies wird dann im Rahmen der Möglichkeiten berücksichtigt.

Projekte im Haus

Gemeinwesenorientiertes Arbeiten in Kooperation mit anderen Trägern im Stadtteil.

Problemsituation

Im Umgang der verschiedenen Nationalitäten und Kulturkreise sind gewisse interkulturelle Kommunikationsformen notwendig, um gemeinsam Freizeit verbringen zu können. Hier liegt ein Arbeitsschwerpunkt im Haus. Die räumlichen Gegebenheiten sind beengend, hier ist in der Zukunft eine Veränderung notwendig.
Die Personalsituation spwie räumliche Enge lassen derzeit eine zu wünschende Ausdehnung und Verbesserung des Angebotes nicht zu. Die finanzielle Ausstattung der Einrichtung ermöglicht nicht in adäquater Form die Interessen und Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen zu unterstützen und zu fördern. Der Kinder- und Jugendeinrichtung steht kein Außengelände zur Verfügung.