Freizeiträume Bergl: "Café Morrison" (Jugendtreff)
Oskar v. Miller Str. 62, 97424 Schweinfurt Träger: Stadt Schweinfurt | |||||||||
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Räume | Personal | Angebote | Ausstattung | ||||||
| Gruppen- räume | Mehr-zweck-räume | gesamt | Haupt-amtlich | Honorar-basis | Tage geöffnet pro Jahr | Offene Treffs Monat | Offene Treffs Woche | bewirt schaftete Räume | Außen-anlage (in qm) |
| 5 | 1 | 6 | 1,5 | 0 | 170 | 2 | 3 | 2 | 0 |
Umfeld der Einrichtung
Die Einrichtung liegt im größten Wohngebiet der Stadt Schweinfurt . Am Bergl ist ein hoher, nicht näher bezifferbarer Anteil von Spätaussiedlern zu verzeichnen. Der Stadtteil besteht aus einem hohen Anteil an Sozialwohnungen, vermischt mit einem geringen Anteil an Reihenhäusern. Die Mehrzahl der Bewohner wohnen in fünf- und mehrstöckigen Wohnanlagen. Der Stadtteil ist infrastrukturell gut erschlossen und die Verkehrsanbindung an die Innenstadt sehr gut (10-Minuten-Takt). In einem Teilbereich kennzeichenen Leerstände derzeit das Strassenbild.
Lage der Einrichtung
Das „Café Morrison“ liegt im Kernbereich des Stadtteils Bergl und ist so leicht für den Großteil der Jugendlichen erreichbar. Die Einrichtung liegt direkt vor einem markanten 11-geschossigen "Plattenbau" (Wohnscheibe).
Einrichtung / Raumangebot
Das „Café Morrison“ verfügt über einen Jugendraum (ca. 65 qm) mit Billard, Kicker und Tischtennis im Untergeschoss. In diesem Geschoss befindet sich auch ein kleinerer Gruppenraum (ca. 15 qm) sowie eine kleine Werkstatt (ca. 9 qm). Im Untergeschoss sind separate Sanitärräume vorhanden. Das Untergeschoss verfügt nur über Oberlichter, muss daher auch tagsüber künstlich beleuchtet werden und kann über einen separaten Eingang betreten werden.
Im Obergeschoss befinden sich das Büro (ca. 9 qm), ein Gruppenraum (ca. 24 qm) sowie der Veranstaltungsraum (ca. 70 qm). Toiletten sind im Obergeschoss vorhanden. Das Obergeschoss ist ebenfalls durch einen separaten Eingang zu betreten, die beiden Stockwerke sind durch einen verschließbaren Treppenaufgang im Haus verbunden.
Besucherstruktur
Die Besucher des „Café Morrison“ sind überwiegend Jugendliche im Alter von 11 - 20 Jahren. Der Teenietreff wird von Mädchen und Jungen genutzt, wobei der Anteil an Jungen überwiegt. Jugendliche verschiedener Nationalitäten treffen sich hier. Sie sprechen meist ausreichend deutsch, um miteinander kommunizieren zu können. Sie kommen vorwiegend aus Arbeiterfamilien und besuchen in der Mehrzahl die Hauptschule.
sonstige Nutzungsmöglichkeiten
Eine eigene Freifläche ist nicht vorhanden. Die Einrichtung wird überwiegend von der Kommunalen Jugendarbeit genutzt.
Beteiligung der Nutzer
Eine Gesamtbesprechung mit allen Altersgruppen findet in loser Folge statt. Bei Ausgestaltung der Räume und bei besonderen Veranstaltungen sind die Jugendlichen maßgeblich mit einbezogen (z. B. Thekendienst, Discjockeys).
Projekte im Haus
Gemeinwesenorientiertes Arbeiten in Kooperation mit anderen Trägern im Stadtteil.
Problemsituation
Im Umgang der verschiedenen Nationalitäten und Kulturkreise sind gewisse interkulturelle Kommunikationsformen notwendig, um gemeinsam Freizeit verbringen zu können. Hier liegt ein Arbeitsschwerpunkt im Haus. Die räumlichen Gegebenheiten sind derzeit nicht für eine ruhige Atmosphäre von Vorteil, hier wird in der Zukunft eine Veränderung notwendig sein. Die Personalsituation im „Café Morrison“ lässt eine zu wünschende Ausdehnung und Verbesserung des Angebotes nicht zu. Die finanzielle Ausstattung der Einrichtung ermöglicht nicht in adäquater Form die Interessen und Aktivitäten der Jugendlichen zu unterstützen und zu fördern.
Handlungsbedarf
- Verbesserung der personellen und finanziellen Bedingungen.
- Verbesserung der Raumausstattung.
- Sanierung des Gebäudes
- Aufstockung des Personals, um das Angebot zu erweitern.
- Erweiterung der Öffnungszeiten und des Angebots.
- Zusammenlegung mit dem Kinderbereich (Raumbedarf von 500-600 qm) wünschenswert.

