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Hochfeld / Steinberg / Nordöstlicher Stadtteil

Bezirke 41 / 42

Beschreibung des Planungsgebietes

Beschreibung

Der Stadtteil Hochfeld/Steinberg (41) , eine bevorzugte Wohnlageim Nordosten der Stadt, ist (außer wenigen älteren Gebäuden im Südwesten) nach 1950 entstanden und enthält fast nur Einzel- und Doppelhäuser. Lediglich die Hochhäuser an der Albertistraße sowie die Wohnblockzeilen und das höchste Haus der Stadt am oberen Steinberg geben dem Baugebiet teilweise eine städtebauliche Struktur. Die Bebauung dieses Stadtteils ist abgeschlossen.

Die Bebauung im Nordöstlichen Stadtteil (42)  begann bereits in der Mitte des vorigen Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Bau des Stadtbahnhofes und des Hauptzollamtes. Im südlichen Teil befinden sich einige Gewerbebauten. Neben dieser südlichen Region besteht dieser Stadtteil fast nur aus Ein- und Zweifamilienhäusern von hoher Wohnraumqualität. Östlich der Elsa-Brändström-Straße Richtung Höllental entsteht vorwiegend durch allein stehende Einfamilienhäuser ein neues Gebiet des Nordöstlichen Stadtteils. Der Wohnraumstandard ist im gesamten Gebiet als gehoben bis hoch einzuschätzen.

Am Hochfeld / Steinberg und im Nordöstlichen Stadtteil gibt es insgesamt sieben Schulen, darunter zwei Volksschulen und drei Förderschulen und zwei Berufsfachschulen. Weiterhin gibt es einen Hort, der der Kerschensteiner Schule am Hochfeld angeschlossen. Da die Nachfrage nach Hortplätzen größer ist als die Aufnahmekapazität des Hortes an der Kerschensteiner-Volksschule, werden Kinder auch in den Hort an der Auen-Volkkschule gefahren. Es gibt drei Kindertageseinrichtungen im Planungsgebiet. Der Aussiedler- und Ausländeranteil (Stand Januar 2010) im Kindergarten St. Lukas beträgt 20 % (vgl. 2004 29,7%), im Kindergarten St. Peter und Paul 32% (vgl. 2004 12%). Mit dem Jugendkulturhaus „Stattbahnhof“ gibt es im Planungsgebiet eine Jugendeinrichtung. Die Besucher sind in der Regel Jugendliche und junge Erwachsene. Die Klientel kommt aus dem ganzen Stadtgebiet und dem Landkreis. Kirchliche Kinder- und Jugendarbeit wird durch die Gemeinden St. Peter und Paul und St. Lukas geleistet. Am Hochfeld, Steinberg und im Nordöstlichen Stadtteil werden Sportangebote durch den ansässigen Sportverein Turngemeinde gestellt. Weiterhin  gibt es in diesem Gebiet Angebote anderer Sportvereine in Turnhallen der Kerschensteiner Schule und der Julius-Kardinal-Döpfner-Schule. Das Sport- und Freizeitbad "Sivana" liegt ebenfalls im Stadtteil. Spiel- und Freiflächen sind im Gebiet eher auf die Bedürfnisse von Klein- und Schulkindern abgestimmt. Das Planungsgebiet profitiert vom Naherholungsgebiet "Wildpark an den Eichen", das an das Wohngebiet angrenzt.

Das Gebiet Hochfeld ist komplett als Tempo30-Zone ausgewiesen. Der Steinberg ist ebenfalls fast komplett als Tempo30-Zone ausgewiesen, auch der Lindenbrunnenweg im westlichen Teil des Stadtteils an den die „Breite Wiese“ und das Gelände des Sportvereins TG48 angrenzt. Der Nordöstliche Stadtteil ist nur teilweise verkehrsberuhigt. Das Gebiet unterhalb des Krankenhauses ist ebenso wie der östliche Teil als Tempo30-Zone ausgewiesen und wird nur durch die Hennebergstraße mit der Begrenzung 50 km/h getrennt. Unterhalb der Mainberger Straße, im Gebiet rund um den Stadtbahnhof, unterliegen die Straßen der Stadtbegrenzung von 50 km/h. Die Anbindung durch die öffentlichen Verkehrsmittel erfolgt für die Gebiete Hochfeld und Steinberg zur Hauptverkehrszeit im 20-Minuten-Takt, der Nordöstliche Stadtteil ist zum einen zentrumsnah, zum anderen besteht durch die Linien Deutschhof sowie Mainberg/Schonungen, die das Gebiet durchfahren, eine sehr gute Anbindung.

Bevölkerungssituation im Planungsgebiet

Altersverteilung

Bevölkerungsstruktur

Das Gebiet zeigt eine leicht überalterte Struktur auf, ist jedoch mit der im Gesamtgebiet Schweinfurt weitgehend deckungsgleich. Zum 31.12.2010 7862 (vgl. 2006 7946 und 2001 8133) Personen gemeldet und machten somit 14,8% der Bevölkerung im Stadtgebiet aus.

Migrationshintergrund

Der Anteil der ausländischen Mitbürger ist mit 5,2 % (vgl. 2001 5,1 %) im Vergleich zum Durchschnitt des Gesamtgebietes mit 11,7 % gering. Die Aussiedler, die die Gruppe der Doppelstaatler einbezieht, liegen mit 9 % 6,2 Prozentpunkte unter dem Gesamtdurchschnitt. In der Bevölkerungsstruktur sind weiter keine Auffälligkeiten zu verzeichnen.

Status der Stadtteilbevölkerung

Im Rahmen der Jugend- und Familienhilfe ist die Jugendgerichtshilfe am Hochfeld nicht sehr hoch, obwohl die Anzahl der Kinder von 6-14 Jahren mit 1,3 Prozentpunkten und Jugendlichen von 14 bis 18 Jahren mit 2,2 Prozentpunkten über dem Durchschnitt liegen. Ansonsten fallen in diesem Gebiet eher ambulante Maßnahmen oder die Familiengerichtshilfe an. Im Gebiet Steinberg kommt es punktuell zur Inanspruchnahme der Familiengerichtshilfe. Im Nordöstlichen Stadtteil gibt es so gut wie keine Inanspruchnahme der Jugend- und Familienhilfe. Eine Ausnahme bilden die Wohnblöcke in der  „Alten Bahnhofstraße“, die vorwiegend von Aussiedlern bewohnt und arbeitsintensiv betreut werden.

Allgemein

Das Planungsgebiet Hochfeld / Steinberg sowie der Nordöstliche Stadtteil wird bis auf einige Ausnahmen, wie das Gebiet an der „Breiten Wiese“ oder um den Stadtbahnhof, überwiegend von der Mittelschicht bewohnt.
Durch die vielen Sportangebote, das Sport- und Freizeitbad "Silvana", die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit und die Nähe zum Erholungsgebiet „Wildpark an den Eichen“ wird für die Kinder und Jugendlichen in diesem Stadtteil eine angenehme Wohnumgebung geschaffen.