Seite drucken

Begründung

Fortschreibung

Jugendhilfeplanung als innovative Planung muss, da sie sich in jeder Hinsicht auf Menschen bezieht, ein kommunikativer, ein integrativer und ein informationsoffener Prozess sein. Vom SGB VIII geht eine Dynamik aus, die die örtlichen Träger der Jugendhilfe verpflichtet, ihre Maßnahmen einer kritischen Aufgabenrevision zu unterziehen. Hier ist nicht nur SGB VIII § 80 mit seiner Planungsverpflichtung gemeint, sondern der gesamte im SGB VIII angelegte Ziel- und Maßnahmenkatalog.
Aber auch über das SGB VIII und die im 8. und 12. Jugendbericht der Bundesregierung formulierten Ziele und Standards hinaus ist Jugendhilfe mehr noch als andere Bereiche aufgefordert, die sich ständig im Wandel befindende Gesellschaft und die daraus erwachsenden Aufgaben für die Jugendhilfe zu berücksichtigen.

Planungsprozess

Jugendhilfeplanung ist deshalb als Prozess zu verstehen.

Fortschreibung ist Weiterentwicklung des Planungskonzeptes zur bedarfsgerechten Anpassung des Angebotes und führt stets zur sachlich angemessenen und wirtschaftlich vertretbaren innovativen sozialpädagogischen Arbeit. Nur unter dieser Voraussetzung ist es den Entscheidungsträgern möglich, politisch verantwortbare Entscheidungen zu treffen und die Wirkung der Entscheidungen zu prüfen.

Bürgerinformation

Grundsätzlich ist Jugendhilfeplanung auch eine Informationsquelle für Bürgerinnen und Bürger.